CremTec GmbH

 

Inhalt

Zur Geschichte von Quecksilberemissionen

Quellen von anthropogenen Quecksilberemissionen

Quecksilbermessungen in Krematorien

Quecksilber in Form von Dentalamalgam

Zur Geschichte von Dentalamalgam

Zahlen und Daten zur Verwendung von Dentalamalgam

Quecksilberemissionen im Kontext von Krematorien

Fazit

Quellen

 

Impressum

Datenschutzerklärung

 

Quecksilbermessungen in Krematorien

 

 

Mercury

Zur Geschichte von Quecksilberemissionen

Um 1970 herum erschienen erste Berichte zu alarmierend hohen Quecksilbergehalten in verschiedenen Tierarten, vor allem in Thunfischen (Hellwig, 1979).
Diese Dokumente gaben den Anstoß für umfangreiche Recherchen auf dem Gebiet der Umweltkontamination durch Quecksilber. Bis dato gab es allerdings nur ausgesprochen wenig Fachliteratur und erhobene Statistiken zu dieser Thematik. Dem zufolge blicken wir auf einen relativ jungen Teilbereich der wissenschaftlichen Betrachtungen von Quecksilberemissionen zurück.

Grundsätzlich lassen sich seit Anbeginn der Forschung zwei Arten von Quecksilberemissionen unterscheiden.1 Hierbei ist das Kriterium der verursachenden Quelle ausschlaggebend. Solche Quecksilberemissionen, die ohne menschliches Zutun in die Atmosphäre gelangen, werden als natürliche Quecksilberemissionen bezeichnet. Zu diesen zählen insgesamt 3 elementare Entstehungsquellen:

  1. Aus quecksilberhaltigen Boden- und Gesteinsschichten können durch Winderosionen und Entgasungen Hg-Emissionen frei werden.
  2. Eine weitere Möglichkeit, wie Quecksilber auf natürlichem Weg in die Atmosphäre gelangt, sind geothermische Aktivitäten oder Vulkanausbrüche.
  3. Auch können Quecksilberdämpfe aus unteren Schichten der Erdkruste entweichen.

Den natürlichen Quecksilberemissionen stehen diejenigen gegenüber, die durch menschliches Handeln verursacht werden. Diese werden als anthropogene Quecksilberemissionen bezeichnet. Im Folgenden soll auf diese Art der Quecksilberemission genauer eingegangen werden.

 

vulkanausbruch_quecksilber

 

 

Quellen von anthropogenen Quecksilberemissionen

Die von Menschen verursachten Quecksilberemissionen lassen sich grundsätzlich in fünf Kategorien einteilen:

  1. Prozesse der Verbrennung
    Zu dieser Gruppe zählen unter anderem die Verbrennung fossiler Brennstoffe (Kohle, Öl, Gas) und Holz, sowie die Verbrennung von kommunalem / medizinischem Abfall, Giftmüll und Klärschlamm. Auch Krematorien werden zu dieser Kategorie gezählt.
  2. Alle Prozesse, die einer hohen Temperatur bedürfen jedoch primär keine Verbrennungsfunktion erfüllen
    Hierunter fallen beispielsweise jegliche Schmelzprozesse, die Herstellung von Koks, Beton und Kalk, sowie die Erzröstung.
  3. Produktionsprozesse der Industrie
    Zu diesen zählen Chlor-Alkali Fabriken, Metallveredelungen und die Herstellung von chemischen und industriellen Gütern (z.B. Farben, Batterien, Thermometer, Katalysatoren, etc.).

Die Einteilung von Quecksilberemissionen in Entstehungskategorien ermöglicht es, einen Überblick über die relevanten Quellen zu gewinnen und deren Anteil an der Gesamtbelastung herausstellen zu können. Etwa 60 % der jährlich auftretenden Quecksilberemissionen werden von der Industrie verursacht, die restlichen ca. 40 % werden durch diverse Verbrennungsprozesse erzeugt (ohne Kraftwerke).

Unseren Untersuchungen für freigesetztes Quecksilber durch Krematorien in Deutschland liegen die Daten aus dem Jahr 2009 zugrunde. Der größte Anteil an Quecksilberemissionen wird demnach von Kraftwerken verursacht (Gesamtmenge von über 4.000 kg pro Jahr), gefolgt von Müllverbrennungsanlagen mit ca. 210 kg.

Dagegen sollen Krematorien für ca. 39 kg Quecksilberemissionen verantwortlich sein (Wiechmann & Gleis, 2012), was etwa 0,6 % der Gesamtverunreinigung bedeuten würde! Doch nicht nur in Feuerbestattungsanlagen wird Dentalamalgam verbrannt; die gleiche Problematik entsteht im Übrigen auch bei der Verbrennung von Klärschlamm, in dem ebenfalls dentales Amalgam vorzufinden ist.

 

quecksilber giftig

Kraftwerk

Quecksilberemissionen von Kohlekraftwerken 2013

Quecksilberemissionen von Kohlekraftwerken 2013

 

Verteilung der Quecksilberemissionen weltweit nach Quelle im Jahr 2010

Verteilung der Quecksilberemissionen weltweit

Quecksilbermessungen in Krematorien

Das steigende Umweltbewusstsein und die fortschreitenden wissenschaftlichen und technischen Erkenntnisse führen zunehmend zu Forschungen und Diskussionen im Bereich des Umweltschutzes. Ein aktuelles Thema im Kontext von Feuerbestattungsanlagen ist die Beschäftigung mit Quecksilberemissionen, die durch die Verbrennung von dentalem Amalgam verursacht werden. In der Zahnmedizin ist Quecksilber ein elementarer Bestandteil zur Herstellung von Dentalamalgam, welches als Füllmaterial bei kariösen Defekten im Seitenzahnbereich eingesetzt wird.

Quecksilber in Form von Dentalamalgam

Der Begriff „Amalgam“ entstammt dem Griechischen und wird zurückgeführt auf die Komponenten:

„Malagma“, was so viel bedeutet wie etwas Weiches, „malatto“ (= weichmachen) und „gameo“ (= verbinden). Anhand dieses Worthintergrundes lässt sich der chemische Charakter der Substanz bereits erahnen.

Quecksilber (Hg) ist das einzige Metall, welches schon bei Raumtemperatur flüssig ist. Des Weiteren legiert es leicht mit Silber (Ag), Gold (Au), Bismut (Bi), Cadmium (Cd), Blei (Pb), Zinn (Sn) und allen Alkalimetallen.

Nach Jahrzehnten der Forschung mit Quecksilberlegierungen haben sich in der Zahnmedizin zwei Arten durchgesetzt (Kappert & Eichner, 2008):

  1. Kupfer-Amalgame die allerdings aufgrund ihrer Eigenschaft der ausgedehnten Verfärbung im Mund seit einigen Jahren nicht mehr eingesetzt werden.
  2. Silber-Zinn-Amalgame haben sich in der Zahnmedizin bis heute bewährt. Ihre Zusammensetzung beinhaltet ferner zu geringen Prozentanteilen weitere Substanzen, wie bspw. Zinn, Zink oder auch Kupfer.

Je nach Größe der Füllung weist diese ein Gewicht von 0,2 bis 1,8 g auf (Vivadent, n.d.). Der Quecksilbergehalt einer einzelnen Amalgamfüllung liegt bei 50 % was einem Gewicht von 0,1 bis 0,9 g entspricht.

Zur Geschichte von Dentalamalgam (Kappert & Eichner, 2008)

Der Chinese Su Kung schrieb 659 n.Chr. in der Materia Medica erstmals von einem so genannten „silbernen Teig“. 1505 war es der Chinese Liu Wen-T‘AI, der bereits eine Legierungszusammensetzung beschrieb und diese als Füllungstherapie für Zähne empfahl. In Europa wurde man durch den aus Ulm stammenden Arzt Johannes Stocker um das Jahr 1500 herum zum ersten Mal auf das Füllungsmaterial aufmerksam. Er bezeichnete es in seinen Anweisungen zur Verarbeitung als „amalgama“. Erst 1818 wurde eine niedrig schmelzende Legierung mit Quecksilber von dem in Paris niedergelassenen Zahnarzt Regnart erwähnt, die Jahrzehnte zuvor von Newton entwickelt und in Frankreich durch Darcet verbreitet wurde.

In der deutschen Zahnmedizin wurden Amalgamfüllungen ca. 1830 eingeführt. Die Diskussionen über Amalgam reichen fast so weit zurück, wie seine Etablierung als Füllwerkstoff in der Dentalmedizin. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wird Amalgam von Fachleuten kontrovers diskutiert.

Doch geht es anfänglich nicht um dessen potentiell gesundheitsschädliche Auswirkungen, sondern um die gegenseitige Zuschreibung von Profitorientierung. Das zu dieser Zeit übliche Material, das zu Zwecken der Zahnfüllung genutzt wurde, war Gold. Dieses hatte einen höheren Rohmaterialpreis, weshalb es als wertvoller galt als das umstrittene Amalgam.

Jedoch war dies seit jeher nicht die einzige Kritik, die bezüglich des quecksilberhaltigen Amalgams ausgesprochen wurde. Bis heute halten sich mehr oder weniger wissenschaftlich fundierte Nutzen-Risiko- Analysen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die gesundheitlichen Auswirkungen von Dentalamalgam in jeglicher Hinsicht zu erörtern. Doch allen Diskussionen zum Trotz, ist Amalgam bis zum heutigen Tag ein gebräuchlicher zahnärztlicher Werkstoff (RKI, 2007).

Zahlen und Daten zur Verwendung von Dentalamalgam

Die Kommission „Methoden und Qualitätssicherung in der Umweltmedizin“ des Robert Koch Instituts (2007) ermittelte: Der prozentuale Anteil gelegter Amalgamfüllungen an der Zahl der Gesamtfüllungen sank in Deutschland von 75% im Jahr 1985 auf 50% im Jahr 1992 und auf 30% im Jahr 1995 (Hickel, et al. 2000). Die Zahl der behandelten Zähne blieb laut dieser Studie nahezu konstant. Die zahnärztliche Anwendung von Amalgam ist derzeit nur in Norwegen verboten. Es gibt jedoch in vielen Ländern Empfehlungen im Umgang mit Amalgam. Zur Umweltbelastung mit Quecksilber trägt dentales Amalgam jedoch nur in sehr geringem Umfang bei.

Es gibt vier Möglichkeiten auf welche Weise der Eintrag in die Umwelt stattfinden kann:

  1. Während der zahnärztlichen Behandlung kann beim Legen von Amalgamfüllungen Quecksilber in das Abwasser gelangen. Ein Amalgamabscheider für zahnärztliche Abwässer ist in Deutschland allerdings gesetzlich vorgeschrieben und mindert den Anteil des freiwerdenden Quecksilbers erheblich.
  2. Durch verlorene Zähne, die eine Amalgamfüllung enthalten.
  3. Durch Erdbestattungen gelangt das Quecksilber aus dentalem Amalgam in den Boden und somit auch in das Grundwasser.
  4. Bei Feuerbestattungen wird dentales Amalgam verbrannt, wodurch Quecksilber freigesetzt wird und somit in die Atmosphäre gelangt.

 

Krematorium

zahn-amalgam

Amalgam Glas

Quecksilberemissionen im Kontext von Krematorien

Die für Deutschland geltende 27. BImSchV stellt vorrangig Anforderungen an die Emissionsgrenzwerte, den Brennstoff und die Verbrennungstemperatur. Im Rahmen der Verordnung für Feuerbestattungsanlagen gibt es keine Regelung über den Ausstoß von Quecksilber. Vergleicht man Quecksilberemissionen von deutschen Krematorien mit anderen Ländern, so ist die Emissionsfracht trotz einer hohen Anzahl an Einäscherungen relativ gering. (Wiechmann & Gleis, 2012)
In vielen europäischen Ländern werden Feuerbestattungsanlagen noch immer ohne Filtersysteme betrieben (u.a. Spanien, Polen, Tschechien).(Wiechmann & Gleis, 2012)

Laut OSPAR (Oslo-Paris-Kommission zum Schutz der Nordsee und des Nordatlantik) waren im Jahr 2003/04 insgesamt 137 deutsche Krematorien mit dem bestmöglichen Stand der Technik ausgestattet. Diese Krematorien emittierten 25,2 kg Quecksilber. Die übrigen 16 Krematorien emittierten 13,5 kg, was etwa der 4,5-fachen Menge pro Krematorium mit BAT entsprach. Insgesamt summierte sich laut dieser internationalen Studie das freigesetzte Quecksilber auf 38,7 kg Quecksilber für das Jahr 2004 (mit etwa 456.654 Einäscherungen). (Wiechmann & Gleis, 2011)

Insgesamt lassen sich in Deutschland 65 % der Verstorbenen einäschern (RAL GZ-960, 2014). Dies entspricht einer Gesamtzahl von zurzeit 601.250 Feuerbestattungen (insg.: 925.000 Sterbefälle in 2015).

925.000 Sterbefälle x 65 % = 601.250 Einäscherungen p.a.

Eine Studie der RAL Gütegemeinschaft Feuerbestattungsanlagen e.V. und des Instituts für Rechtsmedizin der Universitätsklinik Hamburg aus dem Jahr 2013 untersuchte den Zahnstatus von 668 Verstorbenen in 5 deutschen Krematorien. Die Ergebnisse der Untersuchung weisen ein Amalgamaufkommen von 0,39 Füllungen pro Verstorbener aus.
Der Quecksilbergehalt einer Amalgamfüllung liegt bei 0,1 bis 0,9 g je nach Größe und Zusammensetzung der Füllung. Laut Hersteller liegt der mengenmäßige Durchschnitt bei 0,2 g Quecksilber je Füllung. Mit Hilfe dieser Angaben lässt sich der Quecksilbereintrag durch Zahnfüllungen in Krematorien berechnen (Stand 2015):

Hg pro Füllung jährlicher Hg-Eintrag
0,1 g 23,45 kg
0,3 g 70,35 kg
0,4 g 93,80 kg

 

Krematorium

Zur Vervollständigung der Beurteilung von Quecksilber in Krematorien hat die IFU GmbH, Saalfeld, im Auftrag der CremTec GmbH im Jahr 2016 Quecksilbermessungen im Roh- und Reingas (bei Trockensorptionsanlagen) durchgeführt. Ebenso untersucht wurde der Quecksilbergehalt im Staub am Arbeitsplatz (Wischproben im Anlagenbereich sowie der Quecksilbergehalt außerhalb des Krematoriumgebäudes im Boden (zweifache Entfernung Hauptwindrichtung Schornstein).

Die Auswertung der Proben aus 26 Krematorien ergab folgende Messwerte (Erhebung aus dem Jahr 2016):


Quecksilbergehalt im Roh- und Reingas (Trockensorptionsanlagen):
Rohgas: 0,003 – 0,22 mg/m3 Ø 0,030 mg/m3 Reingas: < 0,001 – 0,001 mg/m3 Ø 0,001 mg/m3

Plausibilitätsklärung zur Zahnstatuserhebung:
Rohgas: 0,030 mg/m3 x 2.000 Nm3 p. EÄ ≈ 0,06 g p. EÄ Reingas: 0,001 mg/m3 x 2.000 Nm3 p. EÄ ≈ 0,002 g p. EÄ
  601.250 EÄ x 0,06 g = 36,08 kg p.a.   601.250 EÄ x 0,002 g = 1,2025 kg p.a.

Der ermittelte Rohgaswert von 36,08 kg pro Jahr entspricht dem Ergebnis der Zahnstatuserhebung der RAL (2013). Hier liegt der ermittelte Durchschnittswert für Deutschland bei 35,17 kg. Dies entspricht einem Abscheidegrad von 96,66 %.

Es ergeben sich nachfolgende Werte:

Hg pro Füllung jährlicher Hg-Eintrag jährlicher Hg-Austrag
0,1 g 23,45 kg

0,94 kg

0,2 g 46,89 kg

1,20 kg

0,3 g 70,35 kg 2,81 kg
0,4 g 93,80 kg

3,75 kg

 

Quecksilbergehalt im abgeschiedenen Filterstaub:
0,01 – 0,10 mg Hg p. EÄ Ø 0,055 g Hg p. EÄ x 601.250 EÄ = 33,06 kg

Diese Werte basieren auf den Durchschnittsergebnissen von Feststoffproben für Krematoriumsstäube der Firma SAT Sonderabfall und Transport, Hamburg, für die Krematorien Stade und Cuxhaven.

Ermittelter Wert Rohgas 601.250 EÄ x 0,06 g

= 36,07 kg

Ermittelter Wert Filterstaub 601.250 EÄ x 0,055 g

= 33,06 kg

Ermittelte Hg-Emissionsfracht   = 3,01 kg

 

Quecksilbergehalt im Staub am Arbeitsplatz
(Wischproben im Technik-Bereich):
Je Probe < 0,0001 mg/kg = < 0,1 μg/kg

(μg = Mikrogramm ≙ 1 Millionstel Gramm)

Quecksilbergehalt im Boden
(zweifache Entfernung Hauptwindrichtung Schornstein):
  0,15 – 0,42 mg/kg

Zum Vergleich: Kinderspielfläche Bundesbodenschutzgesetz: 10,0 mg/kg

Relevante Maß- und Prüfwerte des Bundesbodenschutzgesetzes: 2 – 80 mg/kg

A) Prüfwerte nach § 8 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 des Bundes-Bodenschutzgesetzes für die direkte Aufnahme von Schadstoffen auf Kinderspielflächen, in Wohngebieten, Park- und Freizeitanlagen und Industrie- und Gewerbegrundstücken

  Kinderspielflächen

Wohngebiete

Park-/Freizeitanlagen Industrie-/
Gewerbegrundstücke
  10 mg/kg TM

20 mg/kg TM

50 mg/kg TM 80 mg/kg TM
Krematorium 0,15 – 0,42 mg/kg

B) Prüf- und Maßnahmenwerte nach § 8 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 und 2 des Bundes-Bodenschutzgesetzes für den Schadstoffübergang Boden – Nutzpflanze auf Ackerbauflächen und in Nutzgärten im Hinblick auf die Pflanzenqualität

  Prüfwert

Maßnahmenwert

  5 mg/kg TM

0 mg/kg TM

Krematorium 0,15 – 0,42 mg/kg

C) Maßnahmenwerte nach § 8 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 des Bundes-Bodenschutzgesetzes für den Schadstoffübergang Boden – Nutzpflanze auf Grünlandflächen im Hinblick auf die Pflanzen-qualität (Feinboden)

  Prüfwert

  2 mg/kg TM
Krematorium 0,15 – 0,42 mg/kg

 

IFU RAL

FAZIT

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass bei der Einäscherung von Verstorbenen aufgrund vorhandener Amalgamfüllungen Quecksilberemissionen entstehen.Die Überprüfung verschiedener Ansätze zu Quecksilberemissionsmessungen in deutschen Krematorien lassen den Schluss zu, dass die entstehenden Quecksilberemissionen sicher absorbiert werden.

Der Hauptanteil des eingetragenen Quecksilbers findet sich in den Filterstäuben der Anlagen wieder, sodass jährlich lediglich max. 2-6 kg Quecksilber in allen deutschen Krematorien zusammen an die Umwelt abgegeben werden. (Minimale Größe der Amalgamfüllung = 0,1 g Hg; maximale Größe der Amalgamfüllung = 0,9 g Hg)
Dass dies plausibel scheint, ergaben die niedrigen Werte beim Quecksilbergehalt im Boden rund um Krematorien, die zum Teil schon über Jahrzehnte betrieben werden.

 

Hier können Sie sich die Studie als PDF herunterladen ..

 

Quellen

Ebinghaus, R.,Turner, R. R., de Lacerda, L.D. (Hrsg.), (1999). Mercury Contaminated Sites. Characterization, Risk Assessment and Remediation, Berlin : Springer-Verlag.
Hellwig, A. (1979). Meßtechnik und meteorologische Aspekte zur Luftüberwachung. Technik und Umweltschutz - Luft- Wasser- Boden- Lärm. Leipzig: VEB.
Kappert, Heinrich F. & Eichner, Karl (Hrsg.), (2008). Zahnärztliche Werkstoffe und ihre Verarbeitung. Bd. 2 Werkstoffe unter klinischen Aspekten, 6. vollständig überarb. und erw. Aufl., Stuttgart : Thieme Verlag.
Kommission Reinhaltung der Luft (KrdL im VDI und DIN – Normenausschuß: VDI/DIN-Handbuch Reinhaltung der Luft. Emissionsminderung Einäscherungsanlagen, Bd. 3, Berlin: Beuth 2000
Lichtner Dr., Rolf (Hrsg.) (2012) Handbook on Cremation. Commemorative publication for the 75th anniversary of the International Cremation Federation (ICF), Düsseldorf: Fachverlag des deutschen Bestattungsgewerbes
Schetter, Dr., G.: Schetter GmbH & Co. KG [online] www.schetter-gmbH.de
Ökopohl – Institut für Ökologie und Politik GmbH, Studie Quecksilber-Emissionen aus Kohlekraftwerken
Wiechmann, B. & Gleis, M. (2012). Stand der Technik bei Krematorien und Erfahrungen mit der Anwendung der 27. BImSchV. In: G. Schetter (Hrsg.): Krematorium – Aktualisierung der VDI-Richtlinie 3891.
[BMU] Bundesministerium für Umwelt, Naturschatz und Reaktorsicherheit: Staatengemeinschaft beschließt weltweite Quecksilberkonvention (Artikel Nr. 009/13)
[OSPAR] OSPAR Commission „Overview assessment of implementation reports on OSPAR Recommendation 2003/4 on controlling the dispersal of mercury from crematoria“
[RKI] Kommission „Methoden und Qualitätssicherung in der Umweltmedizin“ des Robert Koch-Instituts (Hrsg.): Materialband zur Kommissionsmitteilung „Amalgam“ .
[VDI] Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN-Normenausschuss KrdL www.vdi.de/technik/fachthemen/reinhaltung-der-luft
[RAL] RAL Gütegemeinschaft Feuerbestattungsanlagen e.V. – GZ 906 www.feuerbestattungsanlagen-ral.de
[SGS] SGS Institut Fresenius GmbH, Hamburg

nach oben

 

Feuerbestattungen Stade

Foto: Jutta Jelinski

Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG:

CremTec GmbH –  MEMENTO PIECES
Ferdinand-Porsche-Straße 5, 21684 Stade

Telefon: 04141 922693
Fax: 04141 922692
E-Mail: info@cremtec.de

Finanzamt: Stade
USt-IdNr.: DE206969929
Geschäftsführer: Svend-Jörk Sobolewski
Gerichtsstand: Stade
Amtsgericht: Tostedt
HR-Nr.: 10 06 47

Streitschlichtung
Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr.

Unsere E-Mail-Adresse finden Sie links im Impressum. Wir sind nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

Haftung für Inhalte
Als Diensteanbieter sind wir gemäß § 7 Abs.1 TMG für eigene Inhalte auf diesen Seiten nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich. Nach §§ 8 bis 10 TMG sind wir als Diensteanbieter jedoch nicht verpflichtet, übermittelte oder gespeicherte fremde Informationen zu überwachen oder nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen.

Verpflichtungen zur Entfernung oder Sperrung der Nutzung von Informationen nach den allgemeinen Gesetzen bleiben hiervon unberührt. Eine diesbezügliche Haftung ist jedoch erst ab dem Zeitpunkt der Kenntnis einer konkreten Rechtsverletzung möglich. Bei Bekanntwerden von entsprechenden Rechtsverletzungen werden wir diese Inhalte umgehend entfernen.

Haftung für Links
Unser Angebot enthält Links zu externen Websites Dritter, auf deren Inhalte wir keinen Einfluss haben. Deshalb können wir für diese fremden Inhalte auch keine Gewähr übernehmen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber der Seiten verantwortlich. Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße überprüft. Rechtswidrige Inhalte waren zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennbar.
Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden wir derartige Links umgehend entfernen.

Urheberrecht
Die durch die Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors bzw. Erstellers. Downloads und Kopien dieser Seite sind nur für den privaten, nicht kommerziellen Gebrauch gestattet.

Soweit die Inhalte auf dieser Seite nicht vom Betreiber erstellt wurden, werden die Urheberrechte Dritter beachtet. Insbesondere werden Inhalte Dritter als solche gekennzeichnet. Sollten Sie trotzdem auf eine Urheberrechtsverletzung aufmerksam werden, bitten wir um einen entsprechenden Hinweis. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden wir derartige Inhalte umgehend entfernen

Webdesign: CremTec GmbH > www.cremtec.de

nach oben

 

Datenschutzerklärung:

1. Datenschutz auf einen Blick

Allgemeine Hinweise

Die folgenden Hinweise geben einen einfachen Überblick darüber, was mit Ihren personenbezogenen Daten passiert, wenn Sie unsere Website besuchen. Personenbezogene Daten sind alle Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. Ausführliche Informationen zum Thema Datenschutz entnehmen Sie unserer unter diesem Text aufgeführten Datenschutzerklärung.

Datenerfassung auf unserer Website

Wer ist verantwortlich für die Datenerfassung auf dieser Website?
Die Datenverarbeitung auf dieser Website erfolgt durch den Websitebetreiber. Dessen Kontaktdaten können Sie dem Impressum dieser Website entnehmen.

Wie erfassen wir Ihre Daten?
Ihre Daten werden zum einen dadurch erhoben, dass Sie uns diese mitteilen. Hierbei kann es sich z.B. um Daten handeln, die Sie in ein Kontaktformular eingeben.
Andere Daten werden automatisch beim Besuch der Website durch unsere IT-Systeme erfasst. Das sind vor allem technische Daten (z.B. Internetbrowser, Betriebssystem oder Uhrzeit des Seitenaufrufs). Die Erfassung dieser Daten erfolgt automatisch, sobald Sie unsere Website betreten.

Wofür nutzen wir Ihre Daten?Ein Teil der Daten wird erhoben, um eine fehlerfreie Bereitstellung der Website zu gewährleisten. Andere Daten können zur Analyse Ihres Nutzerverhaltens verwendet werden.

Welche Rechte haben Sie bezüglich Ihrer Daten?
Sie haben jederzeit das Recht unentgeltlich Auskunft über Herkunft, Empfänger und Zweck Ihrer gespeicherten personenbezogenen Daten zu erhalten. Sie haben außerdem ein Recht, die Berichtigung, Sperrung oder Löschung dieser Daten zu verlangen. Hierzu sowie zu weiteren Fragen zum Thema Datenschutz können Sie sich jederzeit unter der im Impressum angegebenen Adresse an uns wenden. Des Weiteren steht Ihnen ein Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde zu.

2. Allgemeine Hinweise und Pflichtinformationen

Datenschutz

Die Betreiber dieser Seiten nehmen den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst. Wir behandeln Ihre personenbezogenen Daten vertraulich und entsprechend der gesetzlichen Datenschutzvorschriften sowie dieser Datenschutzerklärung.

Wenn Sie diese Website benutzen, werden verschiedene personenbezogene Daten erhoben. Personenbezogene Daten sind Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. Die vorliegende Datenschutzerklärung erläutert, welche Daten wir erheben und wofür wir sie nutzen. Sie erläutert auch, wie und zu welchem Zweck das geschieht.

Wir weisen darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z.B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen kann. Ein lückenloser Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte ist nicht möglich.

Hinweis zur verantwortlichen Stelle

Die verantwortliche Stelle für die Datenverarbeitung auf dieser Website ist:

CremTec GmbH
Ferdinand-Porsche-Straße 5
21684 Stade

Telefon: 04141 922693
Fax: 04141 922692
E-Mail: info@cremtec.de

Verantwortliche Stelle ist die natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten (z.B. Namen, E-Mail-Adressen o. Ä.) entscheidet.

Widerruf Ihrer Einwilligung zur Datenverarbeitung

Viele Datenverarbeitungsvorgänge sind nur mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung möglich. Sie können eine bereits erteilte Einwilligung jederzeit widerrufen. Dazu reicht eine formlose Mitteilung per E-Mail an uns. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt vom Widerruf unberührt.

Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde

Im Falle datenschutzrechtlicher Verstöße steht dem Betroffenen ein Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde zu. Zuständige Aufsichtsbehörde in datenschutzrechtlichen Fragen ist der Landesdatenschutzbeauftragte des Bundeslandes, in dem unser Unternehmen seinen Sitz hat. Eine Liste der Datenschutzbeauftragten sowie deren Kontaktdaten können folgendem Link entnommen werden: https://www.bfdi.bund.de/DE/Infothek/Anschriften_Links/anschriften_links-node.html.

Auskunft, Sperrung, Löschung

Sie haben im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen jederzeit das Recht auf unentgeltliche Auskunft über Ihre gespeicherten personenbezogenen Daten, deren Herkunft und Empfänger und den Zweck der Datenverarbeitung und ggf. ein Recht auf Berichtigung, Sperrung oder Löschung dieser Daten. Hierzu sowie zu weiteren Fragen zum Thema personenbezogene Daten können Sie sich jederzeit unter der im Impressum angegebenen Adresse an uns wenden.

Widerspruch gegen Werbe-Mails

Der Nutzung von im Rahmen der Impressumspflicht veröffentlichten Kontaktdaten zur Übersendung von nicht ausdrücklich angeforderter Werbung und Informationsmaterialien wird hiermit widersprochen. Die Betreiber der Seiten behalten sich ausdrücklich rechtliche Schritte im Falle der unverlangten Zusendung von Werbeinformationen, etwa durch Spam-E-Mails, vor.

3. Datenerfassung auf unserer Website

Server-Log-Dateien

Der Provider der Seiten erhebt und speichert automatisch Informationen in so genannten Server-Log-Dateien, die Ihr Browser automatisch an uns übermittelt. Dies sind:

Browsertyp und Browserversion
verwendetes Betriebssystem
Referrer URL
Hostname des zugreifenden Rechners
Uhrzeit der Serveranfrage
IP-Adresse
Eine Zusammenführung dieser Daten mit anderen Datenquellen wird nicht vorgenommen.

Grundlage für die Datenverarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, der die Verarbeitung von Daten zur Erfüllung eines Vertrags oder vorvertraglicher Maßnahmen gestattet.

nach oben